Vorsichtsmaßnahmen für sicheres Grillen

21.05.2013
Vorsichtsmaßnahmen für sicheres Grillen

Grillen als beliebter Freizeitspaß endet in Deutschland jährlich für 4.000 Menschen im Krankenhaus.

Diese Unfälle können mit einfachen Sicherheitsvorkehrungen und mit der richtigen Grillausrüstung vermieden werden.

Bei 75 Prozent aller Grillunfälle ist Ursache der Einsatz von Brandbeschleunigern wie Benzin und Brennspiritus. Dabei reichen bei Benzin bereits 42,8 Grad Celsius, um zum Unglück zu führen.

Durch die schlagartige Verbrennung kommt es zu einer Benzindampf-Glocke, mit einem Durchmesser von bis zu drei Metern. Eine riesige, bis zu zehn Meter lange Stichflamme kann entstehen, um sich greifen und zu einer riesigen Feuerwand mit Temperaturen von 1000 bis 1800 Grad werden.

Die Folgen sind meist katastrophal für alle, die sich in ihrer Reichweite befinden.
Vorsichtsmaßnahmen beim Grillen

Nicht selten kommt es beim Unfall zu einer erheblich verlängerten Hitzeeinwirkung, wenn etwa minutenlang nach einem Wassereimer gesucht wird, anstatt die brennende Person sofort durch Überwerfen einer Decke oder Wälzen am Boden zu löschen.

Allerdings darf dabei nie brennende Kleidung vom Körper des Verletzten gerissen werden. Die verbrannten Stellen müssen sofort für 10 Minuten mit Wasser (nicht kälter als 15°C) gekühlt werden. Ein Notarzt muß sofort gerufen werden, denn hier zählt jede Minute.

Löschmittel, in Form von Wasser oder Sand, eine Löschdecke oder ein Feuerlöscher sollten beim Grillen immer in greifbarer Nähe sein. Doch Fett sollte nicht mit Wasser sondern durch Abdecken gelöscht werden.

Wichtige Utensilien beim Grillen

  • Löschecke(n)
  • Feuerlöscher – vorzugsweise Schaumlöscher
  • einen Eimer mit Sand